Mit CFDs Short gehen

An der Börse gibt es zwei verschiedene Richtungen: Ein Kurs kann fallen oder steigen. Mit Aktien hat man leider einige Nachteile, wenn man auf fallende Kurse setzen will – denn beim Short gehen fallen eine ganze Menge Gebühren an.
Beim Aktien Leer verkaufen muss man sich mittlerweile die Aktien zuerst von jemandem Leihen, der Sie tatsächlich auch besitzt. Für die Wertpapierleihe fallen Zinsen an, und je nach Broker werden auch teilweise recht hohe Gebühren auf die Wertpapierleihe veranschlagt: Eine nahmhafte deutsche Onlinebank verlangt pauschal mindestens 50 Euro Gebühren für einen Leerverkauf. Wenn Sie nun aber in einem Index Short gehen wollen oder auf einen fallenden Aktienkurs setzen wollen, dann gibt es einige Tricks und Tipps, wie Sie einfach mit Short CFDs auf Aktien und Indizes mehr Geld verdienen können.
Wenn Sie CFDs noch nicht kennen, gibt es genau zu diesem Thema eine gute Anleitung: Was ist CFD Trading?.
Hier wollen wir Ihnen kurz vorstellen, wie Sie mit CFDs auf fallende Kurse setzen können und welche Gebühren anfallen.
Es ist so einfach wie bis 3 zählen: Sie loggen sich bei Ihrem CFD Broker ein und klicken an der entsprechenden Stelle auf Short. Wenn der Kurs gefallen ist, dann schließen Sie die Position entsprechend.
Die Gebühren sind entsprechend der Gebührensätze Ihres Brokers: Von 0€ bis zu einer Gebühr je Trade. Meist arbeiten die CFD Broker gebührenfrei!
Somit ist mit CFDs Short gehen eine gute Möglichkeit, um die Gebühren beim Aktien leerverkaufen zu umgehen – und wenn Sie wissen, was CFD Trading ist, dann wissen Sie auch, das es einen weiteren Vorteil gibt: Die Hebelwirkung. Mit einem Euro investition in CFDs verdienen oder verlieren Sie genau so, wie wenn Sie 100€ oder 200€ in Aktien oder den entsprechenden Index investiert haben. CFD Trading ist somit deutlich lukrativer als das handeln von Aktien – aber auch deutlich risikoreicher. Gerade Anfänger im CFD Trading sollten zunächst einmal mit einem Demokonto bei einem der entsprechenden Broker anfangen – und sich dann auf einen Wert, beispielsweise den DAX oder ein Währungspaar spezialisieren, um die Feinheiten der entsprechenden Märkte kennen zu lernen!

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Mit Stop Loss Risiko vermindern

Ich habe es im vorherigen Beitrag zum Thema Verlustrisiko Forex Trading bereits angesprochen. Setze nur Geld zum Trading ein, das Du nicht für den Lebensunterhalt benötigst und dessen Verlust Dich nicht schmerzt. Glaube nicht an Märchen wie „Forex Millionär“ in 30 Tagen werden – das ist schlicht nicht möglich, zumindest nicht mit vertretbarem Risiko.

Eine gute Möglichkeit, Dein Risiko zu vermindern, ist der Einsatz von Forex Stop Loss Aufträgen. Was bedeutet das? Du setzt Dir gleich nach dem Kauf eines Devisenpaares einen Ausstiegskurs. Sinkt die Währung (statt dass sie steigt), verkauft Dein Forex Broker Deine Position automatisch, wenn die Grenze – der Stop Loss – erreicht wird. Somit beschränkst Du Deine Verluste gegen unten und kannst einen Totalverlust vermeiden.

Wichtig ist dabei, den Stop-Loss Auftrag sofort nach dem Kauf einzugeben. Und dass Du Dich danach auch daran hältst. Ich kenne genügend Trader, die Stop-Loss Aufträge immer wieder gegen unten korrigiert haben im Glauben, der Kurs werde sich nach einem kleinen Rückgang schon noch in die gewünschte Richtung entwickeln. Nichts da, die sind alle über kurz oder lange broke (bankrott) gegangen. Denn was nützt es, wenn man die beste Forex Trading Strategie hat, diese dann aber nicht einhält?

Gehe dieses Risiko nicht ein: Setze die Stop-Loss Aufträge einmal und verändere sie dann nicht mehr!

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Risiko Verlust im FX Handel

Forex Risikomanagement ist ein ganz wichtiges Thema beim online Devisenhandel, mit dem sich jeder erfolgreiche Trader auseinandersetzen muss.

Denn das Riskio ist nicht gegeben, sondern durch Dich als Trader beeinflussbar. Beachte dabei diese zwei Grundsätze, um Dein finanzielles Risiko beim FX Trading zu senken.

1. Nur mit Geld traden, welches Du nicht benötigst

Zahle nur Beträge bei einem Forex Broker ein, deren Verlust Du problemlos verschmerzen kannst. Die allermeisten Trader machen im online Devisenhandel Verlust. Warum solltest ausgerechnet Du zu den Gewinnern gehören? Natürlich willst Du Gewinne erzielen, aber die Wahrscheinlichkeit dazu ist gering. Da mag Deine Trading-Strategie noch so durchdacht sein, die Statistik spricht eine ganz andere Sprache.

Zahle deswegen nur einen geringen Geldbetrag bei Deinem FX Broker ein. Der Betrag muss so gering sein, dass er – zB wenn er in Deiner Brieftasche wäre und gestohlen würde – Dir nicht den Schlaf raubt. Sinnvoll sind meiner Meinung nach z.B. maximal 500 Euro, wenn Du über Ersparnisse von 25’000 Euro verfügst und ein monatliches Einkommen von 2’000 Euro erzielst. Bei einem totalen Verlust wäre der Verdienst von einer Woche oder 2% Deines Vermögens weg, was sich meiner Meinung nach gerade noch verschmerzen lässt.

2. Nur mit Bruchteilen Deiner Forex Bankroll traden

Jetzt kommt der zweite wichtige Punkt, der auch als Forex Bankroll Management beschrieben werden kann. Setze immer nur kleine Teile des Geldes für Trades ein, das bei Deinem Forex Broker gelagert ist. Es macht keinen Sinn, die Hälfte Deines Geldes, also z.B. im obigen Beispiel 250 Euro, einzusetzen. Klar sind die Gewinnaussichten höher, wenn Du viel Geld einsetzt. Aber wenn 2 Trades zu 250 Euro in einem Totalverlust enden, dann ist Dein ganzes Guthaben bereits weg. Setze also nur wenige Prozente – maximal 10% – Deines Kontostandes bei Deinen Trades ein. Bei 500 Euro wären das also 50 Euro. Wenn Du alles verlierst, dann hast Du noch 450 Euro übrig. Davon 10% sind 45 Euro usw. So setzt Du automatisch kleinere Beträge, wenn Dein Kontostand sinkt. Wenn Du 10% einsetzt, dann hast Du nach 2 misslungenen Trades immer noch 405 Euro übrig – statt wie bei 50% Einsatz nur noch 125 Euro! Und aus 125 Euro wieder 405 Euro zu machen ist sehr sehr schwer. Du müsstest ja Deinen Einsatz mehr als verdreifachen.

Forex Risiko Verlust minimieren

Ich hoffe, dass Du Dir diese beiden Ratschläge zu Herzen nimmst: Zahle nur soviel ein, wie Du beim FX Trading problemlos verlieren kannst, und trade maximal mit 10% Deines Kontos (besser sind natürlich 5% oder auch nur 1%). So kannst Du länger und mit geringerem finanziellen Risiko Traden.

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Risiko Forex Trading

Ich möchte in meinem Blog auf die Risken beim Forex Trading aufmerksam machen. Grundsätzlich sehe ich folgende Arten von Risko beim FX Handel, auf die ich im Verlauf dieses Blogs näher eingehen werde:

  • Risko durchs Forex Trading
  • Risko durch Konkurs des Forex Brokers
  • Risiko eigene Psyche

Der letzte Punkt greift natürlich in beide oberen Risikobereiche ein. Wenn ich fünf Tage lang in Serie Verluste mache, dann schlägt das auf die Psyche. Es gibt aber auch andere Probleme, über die selten gesprochen wird, wie etwa die Sucht nach Forex Trading. Darauf werde ich in meinem Blog ebenfalls eingehen.

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